Heute dachte ich mir, erzähle ich doch mal, wie man ein Zugticket kauft. Das ist eigentlich gar nicht so schwer, vorausgesetzt man weiß, wohin man will, und mit welcher Linie man fahren muss. Die unterschiedlichen Linien haben nämlich eventuell auch verschiedene Automaten und Tickets, doch dazu später mehr.
Gehen wir mal vom einfachen Fall aus, dass es nur einen Betreiber gibt, und deshalb auch nur eine Sorte Automaten. Oberhalb dieser Automaten befindet sich, wie man auf dem Foto hoffentlich erkennen kann, der Streckenplan, der befahren wird, und für den man an genau dort die Fahrkarten kaufen kann.
Der aktuelle Standpunkt ist meist rot unterlegt, und die Zahlen, die an den Stationen stehen, sind der Fahrpreis.
Bevor jetzt Kanji-unkundige in Panik ausbrechen: in Tokyo sind viele dieser Streckenpläne alternativ auch in lateinischen Buchstaben beschriftet. Und im Notfall fragt man einfach das nette Personal, Fahrkartenschalter gibt es nämlich auch im Zeitalter der Automaten noch an so gut wie allen Haltestellen, wenn man nicht gerade zwei Uhr nachts unterwegs ist. (Das müsste ich allerdings noch ausprobieren ^^’)
Alle Fahrkartenautomaten, die mir bisher untergekommen sind, hatten einen Touchscreen, auf dem man auf dem Hauptbildschirm einfach nur auf den entsprechenden Betrag drücken musste. Falls das nicht der Fall ist, sollte in der rechten oberen Bildschirmecke ein Button sein, mit dem man die Anzeige auf Englisch umschalten kann. Aber Achtung, in den meisten Fällen redet das Gerät dann auch mit euch.
Zurück zur Fahrkarte: Wenn man also den Betrag gedrückt hat, erscheint dieselbe Zahl nun ein Stück weiter unten neben dem Münzeinwurfschlitz. Nun müsst ihr nur noch bezahlen (das geht natürlich auch mit Scheinen), dabei läuft die Zahl neben dem Münzschlitz rückwärts mit, und gleich danach bekommt ihr ein hübsches Ticket in die Hand. Das könnte zum Beispiel so aussehen, muss es aber nicht.

Und mit diesem Ticket geht ihr dann einfach durch die – wie nennt man das jetzt? – Schranken, schiebt die Fahrkarte in den Schlitz oberhalb des Pfeils (ich hätte ein Foto machen sollen T_T . Das reiche ich bei Gelegenheit nach, ja?) und geht einfach durch. Nur nicht vergessen, das Ticket wieder mitzunehmen, das braucht ihr nämlich in dem Moment, wenn ihr an eurem Zielort wieder aus dem Bahnhofsgebäude hinaus wollt.

Noch ein kleiner Hinweis für eventuelle Vielfahrer: erkundet am Besten mal in einer ruhigen Minute den Fahrkartenautomaten ganz genau. Manche Linien bieten nämlich Rabatte an, mit denen man vielleicht nicht rechnet. Zum Beispiel Sachen wie „10 bezahlen, 11 bekommen“ oder so. Alternativ gibt es je nach Region auch Karten ähnlich der Oyster Card in London, auf die man ein Guthaben aufladen kann und dann gleich drauflos fahren kann. Bisher sind mir Namen wie Suica (Region Tokyo) und Pasmo (Region Yokohama) untergekommen. Darüber gibt es zu einem späteren Zeitpunkt mehr Infos.

In eigener Sache – ich habe eine To-do-Liste angelegt, in der ich Themen, über die ich auf jeden Fall noch berichten möchte, alphabetisch aufgelistet habe. Je nachdem wie mein Terminplan aussieht, werden die dann eins nach dem anderen abgearbeitet. Falls ihr noch interessante Ideen oder Fragen habt, meldet euch einfach.

One Response to “Zugfahren – Teil 1 – Fahrkartenautomaten”

  1. merc Says:

    Also an sich ganz normal ^^ Wenns da nicht die verschiedenen Betreiberfirmen gäbe ^^ Aber dazu wirst ja auch noch was schreiben… hoffe ich mal.

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