Home Sweet Home

September 17, 2008

Worauf man bei der Suche nach einer Unterkunft achten sollte…

Dass Wohnungen in Tokyo teuer sind, ist ja bekannt. Aber nicht nur das, es gibt auch noch einige Tricks, mit denen sich potenzielle Vermieter noch mehr von eurem Geld erschleichen wollen als ihnen zusteht. Wie? Das und noch etwas mehr erfahrt ihr hier.

Seiten, die billige Unterkunft in Tokyo oder anderen großen Städten Japans versprechen, gibt es wie Sand am Meer. Wenn ihr nur ein Hotel oder ein Ryokan (Gasthaus im japanischen Stil) sucht, dann reicht normalerweise ein einfacher Vergleich der Übernachtungspreise und der darin enthaltenen Extras (sind z.B. Besuch des hauseigenen Bads/Onsen im Preis enthalten, was kosten die Mahlzeiten, etc.)

Wenn ihr aber länger an einer Stelle bleiben wollt, empfiehlt es sich, nach einem Guesthouse (Gasthaus) oder einem Hostel (Jugendherberge) zu suchen. Beide gibt es sowohl im japanischen Stil mit Tatamizimmern und Futon als auch im westlichen Stil mit (Doppelstock-)Bett. Man hat die Wahl zwischen Einzel- und Mehrbettzimmern (in denen man auf Wunsch auch allein wohnen kann, gegen Aufpreis); Küche, Aufenthaltsraum und sanitäre Einrichtungen teilen sich alle Bewohner der Wohneinheit.

Gasthäuser berechnen ihre Zimmerpreise meist auf Monats-, manchmal auch auf Wochenbasis. Sollten einzelne Übernachtungen möglich sein, dann sind diese in den meisten Fällen günstiger als die Übernachtung in einem Hostel, wo die Übernachtungspreise gewöhnlich bei ca. 20 Euro losgehen. Überlegt euch aber vorher gut, ob ihr das wirklich wollt. In einem Hostel gibt es nämlich z.B. Frühstück, in einem Guesthouse ist man für die gesamte Verpflegung selbst verantwortlich. Außerdem wohnen in einen Guesthouse normalerweise mehr Einwohner für einen längeren Zeitraum, aus diesem Grund ist unter Umständen der Grad an Ordnung und Sauberkeit ein paar Nuancen schlechter.In den meisten Fällen ist ein Guesthouse zumindest die preiswertere Variante, wenn man nicht stundenlange Bahnfahrten in Kauf nehmen will. Die Monatsmieten liegen ungefähr zwischen 300 und 600 Euro.

Wem das immer noch zu teuer ist, der sollte sich für eine sogenannte Crib entscheiden. Dabei mietet man lediglich ein „Zimmer“ in der Größe einer Tatamimatte, also 178×88 cm. Ein kleiner Lichtblick: Wandschränke werden normalerweise nicht zur Größe des Zimmer gerechnet, es bleibt also auch noch Platz für euer Gepäck und um den Futon und das restliche Bettzeug zu verstauen. So eine Schlafnische bekommt ihr schon ab ca. 220 Euro im Monat.

Jetzt zum eigentlichen Knackpunkt, also dem Teil, auf den ihr vor der Buchung achten solltet. Es gibt nämlich immer wieder Anbieter, die irgendwelche dubiosen Zusatzkosten von euch wollen. Das sind beispielsweise:

  • Schlüsselgeld (muss bei Empfang des Schlüssels bezahlt werden, ist keine Kaution)

  • Bearbeitungsgebühren (einfach nur albern)

  • Sicherheitsgebühren (genau so albern)

  • Reinigungsgebühren (für die Reinigung vor der Ankunft und/oder nach der Abreise)

  • Kaution (wird nur selten vollständig zurückgezahlt)

  • Nebenkosten (z.B. für Strom, Wasser, Klimaanlage, Internet, Fernsehen, etc.)

  • Nutzungsgebühren (z.B. für Kühlschrank, Fernseher, Herd, etc.)

  • Bettwäschegebühr

Es ist wahrscheinlich unmöglich, vollkommen ohne Zusatzkosten auszukommen, aber man kann zumindest versuchen, sie so gering wie möglich zu halten. Manchmal zählt die Matratze bzw. das Lattenrost oder der Futon mit zur Bettwäsche, fragt also besser vorher nach, bevor ihr Kissen und Decke mitbringt und dann auf dem Fußboden schlafen müsst. >.<

Weitere versteckte Kosten sind Sachen wie Münzwaschmaschinen, Münzduschen und Münzklimaanlagen (ja, auch so etwas gibt es). Dafür braucht man prinzipiell 100-Yen-Münzen, je nach Gerät unterschiedlich viele (Dusche z.B. 100 Yen für 10 Minuten, Waschmaschine z.B. 400 Yen pro Ladung)

Und wenn ihr euch nach diesem ganzen Kuddelmuddel endlich für eine Unterkunft entschieden habt, überlegt euch mal, ob ihr vielleicht auch mal Freunde mit ins Zimmer nehmen wollt. Die meisten Anbieter dulden es zwar, wenn man Besuch mitbringt, allerdings sollte dieser besser nicht übernachten. Informiert euch besser vorher, ob Übernachtungen prinzipell möglich sind und was sie kosten.

Gezahlt wird üblicherweise im Voraus für den kommenden Monat.

Ach, noch ein kleiner Hinweis: Häuser mit maximal drei Stockwerken sind sehr oft fast vollständig (also mit Ausnahme der Fenster ^^) aus Holz gebaut. Wer also keine Lust auf eine Liveübertragung des Privatlebens seines Zimmernachbarn hat, dem seien Ohrstöpsel wärmstens empfohlen.

Also dann, bis zum nächsten Mal! Ittekimasu (ich gehe und komme wieder)!

… und nehme so ziemlich alles mit, was nicht niet- und nagelfest ist.

Nun, das muss ehrlich gesagt nicht sein. Es gibt grundsätzlich nichts in Deutschland, was es nicht in Japan auch geben würde. Zumindest an Dingen, die für die Reise notwendig sind.
Es gibt sicherlich zahlreiche Seiten mit ähnlichen Auflistungen, aber ich mache trotzdem mal eine kleine Liste mit Grundutensilien, die euch zumindest über die ersten Tage bzw. schon die Langeweile im Flugzeug helfen sollten. Darum fange ich erstmal mit dem Handgepäck an:
- Reisepass (einschl. Visum)
- Flugticket
- Versicherungsschein
- Handy
- Kamera
- EC-/ Kreditkarte
- Spannendes Buch, Rätselzeitschrift oder alternativ ein Japanisch-Crashkurs
- Kugelschreiber
- Taschentücher
- Ohrstöpsel
- vielleicht den mp3-player oder eine tragbare Spielekonsole wie PSP oder NDS
- Reisekaugummi oder Zahnpflegekaugummi
Falls ihr einen Zwischenstopp bei eurem Flug habt, wie das bei mir der Fall ist, nehmt besser noch ein paar Kekse oder anderes Knusperzeug mit, damit ihr am Umsteigeflughafen nicht übermäßig Geld für Essen ausgeben müsst.

Jetzt zum Koffer – wie gesagt, das sind nur Anhaltspunkte, ihr solltet eigentlich alles, was man irgendwie vergessen kann, in Japan kaufen können.
Schal und Handschuhe könnt ihr übrigens daheim lassen, wenn ihr nicht gerade nach Hokkaido wollt, derzeit sind in Tokyo zwischen 12 und 18 °C und mir wurde versichert, dass kein kalter Wind weht. Ich gehe dann mal davon aus, dass jeder selbst weiß, was er für Kleidung braucht, und erinnere nur an den ganzen Rest.
- Ladekabel (für Handy, Spielkonsole, mp3-player, Kamera etc.)
- USA-Steckdosenadapter, falls ihr einen habt
- Reiseapotheke mit Impfausweis, Pflastern und Tabletten gegen Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Übelkeit und Magenkrämpfe, Wundbalsam, vielleicht Augentropfen, Nasenspray
- Hautcreme (das Wasser hat eine andere Zusammensetzung als bei uns, Hautirritationen sind vorprogrammiert)
- Haarspülung/Conditioner (wieder wegen dem Wasser)
- Ersatzspeicherkarte für die Kamera
- Wörterbuch
- Schreibutensilien
- Falls ihr ein Working Holiday Visum habt, packt noch zwei von den Biometriefotos ein, die braucht ihr später bei der Anmeldung in eurer zuständigen Einwanderungsbehörde.
Vergesst bei all dem Krempel bloß nicht die Unterwäsche und die Socken, und falls ihr über den Sommer in Japan seid, steckt auch die Badesachen und Sonnencreme ein. Wenn euch sonst noch etwas einfällt, was unbedingt notwendig ist, dann schreibt mir doch einfach und ich füge das meiner Aufzählung noch hinzu.

In diesem Sinne: Guten Flug und eine sichere Landung!

Hier nun also der zweite Teil unserer spannenden Reihe „Wie bekomme ich ein Visum“. Dieser Teil erweist sich möglicherweise sogar als noch schwieriger als der erste, auch wenn es auf den ersten Blick einen ganz anderen Anschein haben mag. Denn eigentlich geht es ja nur noch darum, die ausgefüllten Papiere zur Japanischen Botschaft zu bringen und den Antrag zu stellen, oder?
Nun, das setzt voraus, dass man diese Botschaft erstmal findet. Hiroshimastraße 1, klingt ja an sich nicht allzu kompliziert.
Zwar gibt es auf der bereits viel gelobten Internetseite eine Anfahrtbeschreibung in Form einer Karte, die ist allerdings sehr ungenau und für Ortsfremde nicht gerade aufschlussreich. Man muss ein gewisses Maß an Orientierungssinn besitzen, um mit dieser Karte zurechtzukommen.
Ich habe bewiesenermaßen einen Orientierungssinn wie ein Kühlschrank (kennt irgendjemand Ryoga aka P-chan aus Ranma 1/2? Na gut, im Vergleich zu dem kann ich wenigstens noch Karten lesen) Das verkompliziert die ganze Sache leider ein wenig. Insbesondere wenn die netten Damen am Infopunkt der Bahn einen in die falsche Richtung schicken…
Andererseits hat mir meine Odyssee einen sehr schönen Eindruck vom Freilicht-Gaslaternenmuseum und der Siegessäule verschafft, die übrigens auch „großer Stern“ genannt wird. Als Ortsfremde konnte ich nämlich mit der Richtungsangabe nicht wirklich etwas anfangen ^^.
Wenn ihr dann also endlich in der Hiroshimastraße ankommt, solltet ihr vorsichtshalber auf die Uhr schauen, die Botschaft ist nämlich zwischen 12:30 Uhr und 13:30 geschlossen, wenn ich mich nicht verlesen habe. Während der Öffnungszeiten müsst ihr als nächstes einen Sicherheitscheck über euch ergehen lassen. Der ist ziemlich genau wie am Flughafen, die Tasche wird gescannt und ihr selbst müsst durch einen Metalldetektor laufen. Anschließend dürft ihr das Botschaftsgelände betreten, rechts um die Ecke gehen und dann der eigentlichen Botschaft einen Besuch abstatten. Das Ziel eurer Reise könnt ihr eigentlich nicht verfehlen. Hinter einigen Glasscheiben könnt ihr euch eine von bis zu drei netten Mitarbeiterinnen aussuchen und ihr sagen, dass ihr ein Visum möchtet. Wenn gerade keine anwesend sein sollte, einfach einen der Klingelknöpfe drücken, dann kommt sofort jemand angerauscht und gibt euch ein weiteres englischsprachiges Formular, das ihr leider nicht vorher auf der Internetseite ausdrucken konntet.  Falls ihr unsicher seid, nehmt am Besten einfach das Wörterbuch mit auf die Botschaft. Die Mitarbeiter sind sehr freundlich und beantworten gern auch jede andere Frage, die euch noch zum Thema Japan auf dem Herzen liegt.
Euer Visum bekommt ihr, wenn ihr alles mitgebracht habt und der Antrag akzeptiert wird, innerhalb von drei Werktagen. Wenn ihr nicht aus Berlin kommt, nehmt am Besten einen frankierten und an euch selbst adressierten Briefumschlag mit. Solltet ihr den vergessen, könnt ihr notfalls auch eine Vollmacht für jemanden schreiben, der das Visum in eurem Namen abholt und euch irgendwie zukommen lässt.
Und wie sieht so ein Visum jetzt aus? Nun ja, eigentlich ist es ein großer Aufkleber mit Foto, der schließlich in eurem Reisepass klebt und eine ganze Seite einnimmt. Er enthält neben den üblichen persönlichen Daten und der Gültigkeitsdauer die Reisepassnummer, eine Ausgabenummer und eine Visanummer rechts oben in der Ecke, die später zur Überprüfung dient.

Und dieser Aufkleber, der eigentlich gar nicht so außergewöhnlich aussieht, ist der Schlüssel zum Land der aufgehenden Sonne…

Ja, ich lebe auch noch. Und ich habe in der Zwischenzeit tatsächlich auch etwas Sinnvolles getan, nämlich mir ein Visum organisiert, genauer gesagt ein Ferienarbeitsvisum.
Wie das geht, erfahrt ihr heute. Alternativ könnt ihr natürlich auch die bereits mehrfach erwähnte Seite der Botschaft von Japan nutzen.

Grundsätzlich braucht man ein Visum für Japan, wenn man länger als 90 Tage dort bleiben möchte. Touristen mit deutscher Staatsbürgerschaft bekommen am Flughafen ein Touristenvisum und können sich die ganze Behördengänge etc. sparen.

Voraussetzungen für ein Ferienarbeitsvisum sind:
1. ein gültiger Reisepass (bedeutet auch, dass man die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt)
2. mindestens 2000 Euro Eigenkapital
3. Hin- und Rückflugticket (wenn kein Rückflugticket existiert, dann weitere 1100 Euro)
4. eine Auslandskrankenversicherung für die Dauer des Aufenthalts
5. ein Lebenslauf (Vordruck, gibt es hier)
6. eine Planung für die Dauer des Aufenthalts (Vordruck, gibt es hier)
7. eine Begründung für den Antrag (formlos, in Englisch oder Japanisch)
8. ein möglichst aktuelles Passfoto

Das Ferienarbeitsvisum wird normalerweise nur zwischen einem Alter von 18 und 25 Jahren ausgestellt. Ausnahmeregelungen sind aber möglich. Der Antragssteller darf aber nicht von Kindern begleitet werden und darf auch in der Vergangenheit noch kein Ferienarbeitsvisum erhalten haben.

Was bedeutet das Ganze jetzt in der Praxis?

1. Zuerst braucht ihr natürlich einen gültigen Reisepass. Wer den noch nicht hat, geht mit seinem Personalausweis und einem biometrietauglichen Passbild zum nächsten Einwohnermeldeamt bzw. Bürgerbüro, lässt sich digitale Abdrücke der Zeigefinger nehmen, bezahlt derzeit 59 Euro und kann sich zwei bis drei Wochen später seinen fertigen Reisepass abholen.

2. Die 2000 Euro Eigenkapital sollen sicherstellen, dass man die erste Zeit in Japan versorgt ist, auch wenn man noch keinen Ferienjob hat. Man soll ja dem Staat dann nicht auf der Tasche liegen – oder unter einer Brücke schlafen müssen. Woher ihr das Geld nehmt, ist egal. Notfalls müsst ihr es euch von Mutti leihen. Kontrolliert wird das jedenfalls nicht, alles was kontrolliert wird, ist der Betrag auf dem Kontoauszug.
Es ist auch kein Problem, wenn man beispielsweise mehrere Konten mit jeweils nur 1000 Euro hat. Aber dann wäre es von Vorteil, die beiden Auszüge auf eine Seite zu kopieren.

3. Vom Hin- und Rückflugticket genügen einfache Kopien der Buchungsbestätigung, auf denen man die Flugdaten lesen kann und auch ersehbar ist, dass der Flug bezahlt wurde.

4. Etwas komplizierter ist die Sache mit der Auslandsversicherung. Viele Anbieter bieten ja mittlerweile online Vertragsabschlüsse an. In diesem Fall ist die Internetseite, die zum erfolgreichen Vertragsabschluss gratuliert, bereits eure Bestätigung. Ähnlich ist es mit den Broschüren, die man sich zusenden lassen kann. Diese gelten ebenfalls als Bestätigung für die abgeschlossene Versicherung. Man bekommt also meist gar keine gesonderte schriftliche Bestätigung mehr vom Versicherer. Darum ist es ratsam, auf jeden Fall noch den Einzahlungsbeleg der Bank oder einen entsprechenden Kontoauszug in Kopie mitzubringen, um zu beweisen, dass man auch tatsächlich versichert ist.

5. Der Lebenslaufvordruck ist recht einfach gehalten. Den einfach nur in englischer oder japanischer Sprache ausfüllen, viel kann man dabei ja nicht falsch machen.
6. Dasselbe gilt für die Planung des Aufenthalts.

7. Der schwierigere Teil ist jetzt wieder die Begründung für den Antrag. Sicher erwartet niemand perfektes Englisch oder Japanisch, aber man sollte schon irgendwie in Worte fassen können, was man mit dem Visum anfangen will und was man sich von einem Japanaufenthalt verspricht. Konspirationstheoretiker könnten noch behaupten, dass man anhand dieses Schreibens potenzielle Terroristen fernhalten will, aber das sei mal dahin gestellt. (Außerdem könnten die ja ein Touristenvisum nutzen, oder? ^.~)
Am Besten einfach ehrlich sein und schreiben, was man schon immer mal sehen wollte. Vielleicht fallen euch ja auch noch ein paar andere, plausible Gründe ein, z.B. wenn ihr Kampfsport betreibt oder euch für einen bestimmten Autor interessiert.

8. Das Passbild ist wieder euch überlassen. Ihr solltet darauf zu erkennen sein, aber ihr könnt ruhig auch noch eins von den Biometriefotos vom Reisepass abgeben (das Foto vom Reisepass hatte ich damals sogar zurückbekommen und konnte es nochmal benutzen – aber mal ehrlich, gebt ihr gern Fotos weg, auf denen ihr so ausseht als würdet ihr Kinder fressen?)

Diesen ganzen Stapel Papier sammelt ihr dann zusammen und setzt euch in den nächsten Zug in Richtung der japanischen Botschaft bzw. eurer zuständigen Konsularvertretung. Eine Übersicht, welche Orte welcher Vertretung zugeordnet sind, bietet einmal mehr die Seite der Japanischen Botschaft, unter dem Verweis „Konsularisches„.

Was genau dort passiert, und wie es mir ergangen ist, könnt ihr in den nächsten Tagen hier lesen. Ich hoffe, dass dieses Sammelsurium von Informationen dem einen oder anderen, vielleicht sogar weiterhilft.

In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal.

Wenn dich das Leben mit Zitronen bewirft, mach Limonade daraus

Strom und Elektrizität

März 4, 2008

Nun wird es langsam mal Zeit, sich Gedanken über die Stromversorgung in Japan zu machen. Damit will ich nicht behaupten, dass es schwierig wäre, eine Steckdose zu finden – immerhin ist Japan ein hoch technisiertes Land und die Überlandleitungen sind ja fast schon legendär – sondern, dass es schwierig sein könnte, ein Gerät zum Funktionieren zu überreden, wenn es an einer Steckdose hängt.

StromGrundsätzlich sehen die Steckdosen in Japan aus wie die in den USA: also zwei senkrechte Schlitze. Die Stecker dazu haben also zwei senkrechte, längliche Metallkontakte. Das Ganze nennt sich übrigens laut Wikipedia A-Stecker. Angeblich soll es auch B-Stecker bzw. Steckdosen geben, die sind aber fast überhaupt nicht verbreitet.
Die Adapter für Amerika passen also auch in Japan, aber das bedeutet nicht automatisch, dass eure Geräte auch funktionieren.
Die gängige Netzspannung beträgt nämlich – wie in Amerika – nur 100 Volt, ist also nicht mal halb so hoch wie bei uns. Will heißen: Ein Gerät, dass direkt angeschlossen wird, bekommt möglicherweise einfach nicht genug „Saft“ und geht kurzerhand gar nicht erst an. Das ist aber immerhin besser, als wenn es durchbrennen würde, oder?
Ladekabel für Handys, Kameras oder tragbare Spielkonsolen sind allerdings mittlerweile so konstruiert, dass sie auch bei so niedriger Spannung arbeiten können. Schaut dazu am Besten den Stecker mal an, meist sind die Daten aufgedruckt. Wenn nicht, sollten sich Informationen dazu in der Bedienungsanleitung des Geräts finden lassen.
Laptops arbeiten sowieso mit einem Überspannungsschutz (der schwarze Kasten, der immer noch am Kabel „hängt“) und sollten auch bei Unterspannung arbeiten können.

Bei der Netzfrequenz muss man möglicherweise auch etwas vorsichtig sein. Zwar beträgt sie in den meisten Gebieten 50 Hz, wie bei uns, allerdings gibt es auch Gegenden, in denen die Frequenz bei 60 Hz liegt. Das ist Hauptsächlich im westlichen Japan der Fall, also Osaka, Kyoto, Nagoya und Hiroshima. An dieser Stelle sollte man besser den Stecker nicht ohne Weiteres in die Steckdose stecken.

Zusammenfassung

Steckerformat: A
Netzspannung: 100 V
Netzfrequenz: 50 bzw 60 Hz

Es empfiehlt sich auf jeden Fall ein Besuch in einem Elektronikgeschäft, das sich mit sowas auskennt. Alternativ gibt es mittlerweile für fast alle Gerätetypen USB-Ladekabel, die man dann einfach an einen PC oder Laptop anschließen kann.

Fluggepäck

Februar 27, 2008

„Sehr geehrte Damen und Herren, Ihr Bordpersonal begrüßt Sie herzlich an Bord der Boeing XYZ auf dem Flug von Deutschland nach Japan…“

Bevor ihr diesen oder einen ähnlichen Satz hören werdet, müsst ihr zuerst mal in euer Flugzeug kommen. Besonders wichtig an dieser Stelle ist natürlich euer Fluggepäck. Ich möchte an dieser Stelle noch keine Checkliste erstellen, was ihr unbedingt einpacken müsst (das kommt später), sondern lieber erstmal auf die allgemeinen Richtlinien der Fluggesellschaften eingehen.

Grundsätzlich unterscheidet man immer in Handgepäck und aufgegebenes Gepäck. Für gewöhnlich darf jeder Passagier jeweils ein Gepäckstück aufgeben und eines als Handgepäck bei sich haben. Dabei gibt es jeweils verschiedene Richtlinien, die allerdings von den Fluggesellschaften teilweise unterschiedlich gehandhabt werden.

Normalerweise darf Handgepäck zwischen 6 und 8 kg wiegen und maximale Abmessungen von 55×40x20 cm haben, damit es in die oberen Gepäckfächer passt. In der Econonomy-class darf man normalerweise ein Gepäckstück mitnehmen, in Business- oder First Class sind auch zwei Taschen erlaubt. Ich habe auch schon erlebt, dass das Gewicht des Handgepäcks nicht kontrolliert wurde, sondern man lediglich in der Lage sein musste, die Tasche ohne fremde Hilfe in das Gepäckfach zu heben.

Was man letztendlich mitnimmt, ist jedem selbst überlassen. Allerdings sind bestimmte Gegenstände, die als gefährlich eingestuft werden, verboten. Das sind z.B. Feuerzeuge oder Feuerzeugbenzin, Streichhölzer, Gaspatronen, Feuerwerkskörper, Insektenspray oder Tränengas. Außerdem sind spitze Gegenstände, wie Messer, Scheren, Nagelfeilen, Werkzeuge oder Besteck verboten. Spritzbesteck darf nur mitgeführt werden, wenn es medizinisch notwendig ist.
Jacken oder Mäntel muss man nicht in die Tasche stopfen, sondern darf sie gesondert mitnehmen. Außerdem dürfen Schirm, Kamera und orthopädische Hilfen (Rollstuhl, Gehhilfen, etc.) zusätzlich mit an Bord genommen werden.

Beim aufgegebenen Gepäck hat man weniger Beschränkungen. Zwar ist das Einführen bestimmter Gegenstände nach Japan verboten oder beschränkt, wie ihr auch in meinem Blog vom 23. Februar lesen könnt, aber abgesehen davon gelten keine weiteren Beschränkungen.
In der Economy-Class beträgt das Höchstgewicht 20 kg, in der Business-Class 30 kg und in der Ersten Klasse sogar 40 kg. Wie groß das Gepäck dabei ist, spielt keine Rolle. Der Frachtraum ist schließlich groß genug und es besteht keine Gefahr, dass der Koffer jemandem auf den Kopf fallen kann. ^.~ Als Richtlinie sollte aber ein Gewicht von 32 kg pro Koffer/Tasche nicht überschritten werden. Denkt an die armen Leute, die die Taschen ins Flugzeug bugsieren müssen.
Sollte euer Gepäck das zugelassene Gesamtgewicht überschreiten, ist das an sich auch nicht schlimm, allerdings hat sich das Geschäft mit dem Übergepäck besonders bei Langstreckenflügen als ziemlich lukrativ erwiesen. Ich konnte bei verschiedenen Airlines Angaben von 30 €/ kg für Strecken nach Asien finden.

An dieser Stelle findet ihr übrigens eine sehr aufschlussreiche Übersicht, was für Gegenstände in welchem Teil eures Gepäcks generell erlaubt sind, und welche ihr lieber gar nicht erst einpacken solltet.

Erkundigt euch in jedem Fall am Besten nochmal genau bei eurer zuständigen Fluggesellschaft, um allen Eventualitäten aus dem Weg zu gehen. Denn wer will schon am Flughafen nochmal alles umpacken müssen?

Impfungen und Krankheiten

Februar 24, 2008

Heute also das unerfreuliche Thema, in dem es um die Nadeln geht. Wer Angst vor Spritzen hat, sollte nur mit Vorsicht weiterlesen. ^.~

Grundsätzlich gibt es im internationalen Reiseverkehr nach Japan keine Impfvorschriften. Das bedeutet allerdings nicht, dass man sich nicht impfen muss. Erwachsenen wird empfohlen, zumindest gegen Tetanus, Diphterie und Polio geimpft zu sein. Sollte euch davon noch etwas fehlen, geht am Besten mindestens 6 Wochen vor der Abreise zum Arzt um einen persönlichen Impfplan zu besprechen.

Ohne euch jetzt Angst machen zu wollen: es können auch Krankheiten wie Hepatitis A oder Japan-Enzephalitis auftreten. Letztere ist zwar eher eine Krankheit, die zur Monsunzeit im südostasiatischen Raum auftritt, aber damit ist nicht zu spaßen. Der Impfstoff ist allerdings in Europa nicht freigegeben und müsste über eine internationale Apotheke bezogen werden. Außerdem handelt es sich um eine Dreifachimpfung, die im Regelfall an den Tagen 0, 7 und 30 verabreicht wird, also gibt es sogar drei Spritzen, und die letzte Impfung sollte spätestens 10 Tage vor der Abreise verabreicht werden.

Zu allem Überfluss scheint es für diese Japan-Enzephalitis noch kein Heilmittel zu geben, also beschränkt man sich darauf, die Symptome und Folgen zu bekämpfen. Wenn das nicht ein Grund für die Impfung ist.

Aber bevor jetzt alle in Panik ausbrechen: normalerweise tritt die Krankheit hauptsächlich in Tropengebieten zur Monsunzeit auf. Die Hauptverbreitungsgebiete der Enzephalitis befinden sich in China, Indien, Sri Lanka, Nepal, Vietnam, den Philippinen und dem nördlichen Thailand. Außerdem wäre ja eine Impfung für Touristen Pflicht, wenn die Krankheit in Japan eine so große Bedrohung darstellen würde.
Also: einmal aufatmen, bitte.

Den Impfausweis solltet jedenfalls unter keinen Umständen vergessen, wenn ihr nach Japan geht. Außerdem empfiehlt sich eine Reiseapotheke, denn ob man im Ernstfall das richtige Wort für Kopfschmerztabletten in der Apotheke noch weiß, ist fraglich.
Und denkt vor allen Dingen an die Police der Reisekrankenversicherung. Ärztliche Behandlungen können mitunter sehr teuer sein und müssen in den meisten Fällen sofort bei Ankunft bezahlt werden. Krankenhäuser gibt es in allen größeren Städten, und wenn ihr einen englischsprachigen Arzt braucht, kann euch da das Rote Kreuz oder die International Association for Medical Assistance to Travellers weiterhelfen.

Wie das genau funktioniert, und was so ein Arztbesuch tatsächlich kostet, dazu kann ich euch dann mehr sagen, wenn ich das erste Mal beim Arzt war. Wünscht mir aber bitte trotzdem, dass das nicht nötig wird.

Noch ein kleiner Hinweis am Rande: ich schaffe es wahrscheinlich nicht vor Mittwoch, einen neuen Beitrag zu schreiben. Ihr müsst euch also mit was Anderem ablenken. Geht raus zum Spielen, das ist gut für’s Immunsystem ^.~

Zollbestimmungen

Februar 23, 2008

Wenn man nicht nur Urlaub in Japan machen möchte, ist es notwendig, sich im Klaren zu sein, was man alles einpacken muss. Und schon beim Koffer packen sollte man sich über die Zollbestimmungen in Japan informiert haben. Die findet man natürlich wieder auf der Seite der Japanischen Botschaft, aber die wichtigsten habe ich hier nochmal zusammengetragen.

Grundsätzlich ist Gepäck (Kleidung, Toilettenartikel u.A.), das für den Eigenbedarf bestimmt ist, zollfrei. Dabei gibt es allerdings ein paar Höchstgrenzen, nämlich:

- alkoholhaltige Getränke: 3 Flaschen (pro Flasche etwa 760ml)
-Tabak: 500g (entspricht 100 Zigarren oder 400 Zigarretten)
-Parfum: 2 Unzen (zwischen 57 und 59 ml, da hab’ ich verschiedene Umrechnungen gefunden)
- Geschenke: im Wert von höchstens 200 000 ¥ (~1200 €). Dabei sind Produkte, die weniger als 10 000 ¥ (~62 €) kosten, grundsätzlich zollfrei und werden gar nicht zu den 200 000 gerechnet

Außerdem gibt es noch Waren, bei denen das Mitführen beschränkt ist. Das sind
-Pflanzen und Tiere müssen vor der Zollerklärung einer Quarantäneprüfung unterzogen werden.
-Arzneimittel je nach Anwendung (innerlich: zur Verwendung innerhalb 2 Monaten; äußerlich: 24 Stück; Kosmetikartikel: 24 Stück)
-Jagdflinten, Luftgewehre oder Schwerter dürfen nicht ohne Genehmigung nach Japan gebracht werden

Jetzt noch eine Übersicht über verbotene Waren, die also auf keinen Fall im Koffer sein sollten
-Rauschgifte und stimulierende Mittel, insbesondere Opium, und Geräte für Opiumrauchen (dazu zählen auch Vicks Inhalationsapparate und Sudahed), Psychopharmakon (außer sie sind durch das Ministerium für Gesundheit und Arbeit freigegeben)
-Feuerwaffen (also Gewehre, Pistolen, Maschinengewehre etc.), Munition und Pistolenteile
-unzüchtiges oder unmoralisches Material, d.h. Pornographie, in Form von Büchern, Gemälden, Schnitzereien o.Ä. – also Vorsicht mit Hentai-DVDs ^.~
-Waren, die gegen Patentrecht, Muster und Warenzeichen, Urheberrecht o.Ä. oder gegen Layouts von Integralschaltungen (integrated circuits) verstoßen (wer mit sowas zu tun hat, wird schon wissen, was damit gemeint ist)
-Falschgeld, Falschwertpapiere und imitierte Münzen, Banknoten und Wertpapiere

-Zum Thema Geld sollte ich noch sagen, dass es laut der Botschaftsseite zwar keine Obergrenze gibt, aber dass man Beträge oberhalb von 1 000 000 ¥ (~ 6300 €) oder Edelmetall mit mehr als 1 kg Gesamtgewicht beim Zollamt angeben muss.

Ja, das war jetzt zwar alles sehr nützlich, aber ein paar Fragen bleiben wahrscheinlich doch noch offen. Seid vorsichtig, wenn ihr Parfum verschenken möchtet. Dann ist es vielleicht möglich, dass ihr mehr als die zwei Unzen mitführen dürft, aber vielleicht auch nicht. Fragt in diesem Fall besser direkt bei den netten Leuten von der Botschaft oder eurer zuständigen Konsularvertretung nach.
Und lasst euch nicht irritieren von der Beschränkung auf Kosmetikartikel (siehe Arzneimittel). Insofern es sich um vertretbare Mengen an Makeup o.Ä. handelt, fällt das unter die Kategorie Toilettenartikel und braucht nicht verzollt werden.

Ich hoffe, damit konnte ich einige Fragen klären. Wenn nicht, könnt ihr mir gern eine Mail schreiben. Zum Thema Flug- und Handgepäck wird es später noch einen Beitrag geben. Bis dahin, habt Geduld mit mir.

Vorbereitungen

Februar 22, 2008

Heute möchte ich, anlässlich der erfolgreichen Abmeldung meines Nebenwohnsitzes, ein paar recht nützliche Hinweise geben, was so alles nötig ist, bevor man nach Japan gehen kann. Wenn ihr nur Urlaub machen möchtet, braucht ihr das natürlich nicht, aber sobald dieser Urlaub länger wird als 30 Tage, lassen sich gewisse Vorkehrungen nicht vermeiden.

In jedem Fall braucht ihr
-einen Reisepass
-ein Visum
-eine Auslandskrankenversicherung

Den neuen Reisepass könnt ihr beim Einwohnermeldeamt bzw. Bürgerbüro eures Hauptwohnsitzes beantragen. Er kostet 59 Euro und ist normalerweise zehn Jahre gültig, es sei denn man ist noch unter 24. Dazu müsst ihr euren Personalausweis und mindestens ein biometrisches Foto mitbringen. Diese Fotos macht jeder Fotograf, allerdings solltet ihr vorher Bescheid sagen, dass die Bilder für den Reisepass sind. Dann muss auf bestimmte Dinge besonders geachtet werden. Insbesondere dürfen keine Haare im Gesicht hängen. Außerdem wichtig: auf keinen Fall lächeln!

Das Visum wird beim für euch zuständigen Generalkonsulat Japans oder direkt bei der Japanischen Botschaft beantragt. Informationen zu den Voraussetzungen und Einreisebestimmungen findet ihr auf der Seite der japanischen Botschaft in Berlin.
Informationen für ein normales Visum findet ihr hier:
http://www.de.emb-japan.go.jp/konsular/visum.html
Wenn ihr noch unter 25 Jahren seid, könnt ihr auch ein Working Holiday Visum für einen Aufenthalt von bis zu einem Jahr bekommen. Dazu muss man allerdings nachweisen, dass man in etwa 3100 Euro auf dem Konto hat. Mehr dazu gibt es ebenfalls auf der Seite der japanischen Botschaft.
http://www.de.emb-japan.go.jp/konsular/ferienarbeit.html
Als Tourist könnt ihr euch aber den ganzen Aufwand sparen. Da reicht der Reisepass.

Auslandskrankenversicherungen gibt es wie Sand am Meer. Für Urlaubsaufenthalte von bis zu 30 Tagen könnt ihr euch an die führenden Versicherer wenden, meistens gibt es für Beträge von höchstens 20 Euro im Jahr ein Grundversicherungspaket für Auslandsreisen. Was darüber hinaus geht, wird teurer. Ich habe eine Versicherung gefunden, bei der Reisen bis zu 90 Tagen 40 Cent am Tag kosten und Reisen bis zu 365 Tagen 80 Cent pro Tag. Effektiv kostet also ein Jahr Japan 292 Euro. Da ich aber keine Werbung mache, fragt mich am Besten per Mail nach dem Namen der Versicherung.

Und hier noch eine Checkliste von Sachen, an die ihr denken solltet, wenn ihr wirklich für längere Zeit nach Japan wollt:
-Wohnung kündigen oder zwischenvermieten
-Gegebenenfalls Nebenwohnsitz abmelden, spart Nebenwohnsitzsteuern
-Postumleitung einrichten, am Besten zu jemandem aus eurem engeren Familienkreis
-Handy- und Telefon-/Internetvertrag kündigen
-Zeitschriftenabos kündigen
-gegebenenfalls Urlaubssemester beantragen, wenn ihr studiert
-Flug buchen, am Besten gleich mit Rückflug
-Ein Konto oder Sparbuch eröffnen, auf das man im Ausland zugreifen kann, ohne riesige Kosten zu haben. (Mehr Informationen gibt es gegebenenfalls auch per Email von mir)
-Um Unterkunft in Japan kümmern, z.B. mit einer Seite wie http://www.accommodationinjapan.com/

Falls euch noch etwas wirklich Dringendes einfällt, meldet euch bitte bei mir, damit ich es in dieser Auflistung nachtragen kann.

Hallo, Welt!

Februar 21, 2008

Was für eine Begrüßung. Aber die stand hier, als ich mich angemeldet habe, also lasse ich sie einfach erstmal stehen. Ist ja auch sehr nett, nicht wahr?

Tja, dies ist also mein erstes und einziges Blog. Alle, die es lesen, sollten vielleicht den Hinweis bekommen, dass ich mitunter recht unzuverlässig (=anderweitig beschäftigt) sein kann und wahrscheinlich auch mal über einen längeren Zeitraum gar nichts schreiben werde, aber ihr werdet mir hoffentlich verzeihen.

Hier wird es in Zukunft alle möglichen wichtigen und unwichtigen Ereignisse oder Begebenheiten geben, zu denen mir im Zusammenhang mit meinem immer näher rückenden Japanaufenthalt etwas einfällt.

Ich erhebe dabei keinerlei Anspruch auf Richtigkeit, insbesondere mit Hinblick auf Rechtschreibung und Grammatik, aber ich gebe mir zumindest Mühe, dass sich das, was ich schreibe auch mit meinem Gewissen vereinbaren lässt. Wer also hier ist, weil er hofft, dass ich irgendwelche anderen Leute beleidige oder Gerüchte verbreite, sollte besser gleich wieder gehen.

Wer aber Interesse an Japan hat, oder einfach mit verfolgen möchte, wie sich das Schicksal in diesem fremden Land mit mir entwickelt, ist herzlich willkommen zu bleiben und daran Anteil zu nehmen.

Oh, und falls jemand wirklich viel Freude an diesem Blog haben sollte, würde es mich freuen, wenn man mir das auch sagt. Spenden sind natürlich auch jederzeit willkommen ^_______^

Kleiner Ausblick:

In den nächsten Tagen werde ich an dieser Stelle schreiben, was so alles an Vorbereitungen nötig ist, wenn man für längere Zeit nach Japan will, und was für Problemen man sich möglicherweise stellen muss. It’s not as easy as it might seem…